Vakuumguss

Beim Vakuumgießen wird das Rapid-Prototyping-Urmodell (meist ein Stereolithographiemodell) in Silikon eingeformt.

Aus der so entstandenen Silikonform können je nach Geometrie des Modells und Werkstoffes 20 bis 30 Prototypen gegossen werden.

Seriennahe Materialeigenschaften, ähnlich ABS, PP, POM, PA, HDPE oder EPDM.

Farbig, transparent, hochglanz-chrom, 2k (hart-weich) oder mit Einlegeteilen aus anderen Werkstoffen.
Durch gezielte Einbringung von Füllstoffen, wie Glas- oder Kohlefaser, ist ein Biege-E Modul von bis zu 4500 MPa möglich.

Wärmebeständige PU-Harze bis 220 °C und elastische Werkstoffe von 20-90 Shore A können verarbeitet werden.

In unserer Poduktionspalette bieten wir Ihnen Gießharze von steif, schlagzäh, elastisch bis hin zu transparent.

Gieß-Modellgröße bis ca. 150 cm.

Vakuumdifferenzdruckguss

Beim Vakuumdifferenzdruckverfahren wird zusätzlich über eine Steuereinheit mit Drucktrichter, der mit bis zu 700 mbar beaufschlagt wird, während in der Gießform ein Vakuum herrscht, der im Trichter befindliche Werkstoff in die Form gepresst.

Es können Glas- oder Kohlefaser gefüllte Materialien mit hoher Viskosität sowie dünnwandige und komplexe Geometrien gegossen werden.
Durch kürzere Füllzeiten können auch Kunststoffe mit sehr kurzen Topfzeiten verarbeitet werden.

Unsere Vakuumgussmaterialien decken einen großen Bereich der kommerziellen Kunststoffe ab, deren Eigenschaften mit spritzgegossenen Serienteilen verglichen werden können.